Persönliches

12 Wünsche, ein Feuer und die Hoffnung auf ein besseres Jahr

Die Raunächte – Zeit für Wünsche und Neuanfang.

Die Raunächte, die zwölf Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag, gelten seit Jahrhunderten als eine besondere Zeit. Sie laden uns ein, innezuhalten, das alte Jahr zu verabschieden und bewusst die Weichen für das neue Jahr zu stellen.

Warum ich es dieses Jahr probiert habe? Die letzten fünf Jahre waren kein Spaziergang für mich – eher ein Marathon mit Gegenwind und Stolpersteinen. Deshalb habe ich mir gedacht: 2026 soll anders werden! Und wie fängt man sowas an? Mit einem Ritual, das schon unsere Vorfahren kannten – den Raunächten.

Das Prinzip ist einfach und schön: Zwölf Nächte, zwölf Wünsche für das neue Jahr. Jede Nacht steht für einen Monat des kommenden Jahres. Jeden Tag einen Wunsch verbrennen, damit er sich erfüllt. Klingt machbar, oder?

In meiner Vorstellung saß ich jeden Abend bei Kerzenschein, Tee und besinnlicher Musik, während ich einen Wunsch dem Feuer übergab.

Die Realität: Expresslieferung ans Universum. Ich habe es nicht geschafft. Kein einziger Zettel ist vor Silvester verschwunden.

Also Plan B: Alle auf einmal! Am Neujahrstag haben mein Partner und ich unsere jeweils 12 Wünsche geschnappt, raus in die Kälte, ein kleines Lagerfeuer auf der Terrasse (okay, eher ein Mini-Feuerchen in einer Schale).

Während die Flammen tanzten, dachte ich: Vielleicht ist es gar nicht so wichtig, wann man loslässt. Hauptsache, man tut es. Und ehrlich? Es fühlte sich gut an. Ein bisschen verrückt. Und sehr nach „Bestellung beim Universum“.
Wir haben zugesehen, wie unsere Worte sich in Rauch verwandelten und in den Nachthimmel stiegen. 2026 darf kommen – möge es gut werden.

12 WünscheBestellung beim UniversumJahreswechselNeuanfangNeujahrsritualRaunächtespirituelle RitualeWünsche für das neue Jahr
Der Blutzucker – irgendwas ist immer!

Das könnte dich auch interessieren